Die kleine Gemeinde St. Lorenz im Salzkammergut (Österreich) liegt am westlichen Ufer des Mondsees. Im Südwesten erhebt sich die Drachenwand, in der knapp unter dem Grat eine natürliche Felsöffnung liegt, durch welche die Sonne zweimal im Jahr auf die St. Lorenz-Kirche scheint.
Das Ereignis erfolgt bei tief kulminierender Sonne im November vom 6. bis 15. und vom 25. Januar bis zum 2. Februar am späteren Nachmittag. Über die genauen Zeiten des Erscheinens der Sonne im Loch ist dem Autor nichts bekannt. Aus [1] ist zu entnehmen, dass der Sonnenstrahl durch ein Südfenster der Kirche auf den auf der linken, nördlichen Seite gelegenen und dem heiligen Tobias geweihten Altar fallen soll.
[1] Broschüre "Das Martinsloch zu Elm", S. 66.